REISE IN DEIN INNERES 
 
 

Was ist systemische Organisationsaufstellung

Du bist in der Geschäftswelt das "Sie" gewöhnt. Dieses "Sie" schafft für mich bereits die erste Barriere. Auf "Du" und "Du" bewältigen wir effizient und vertrauensvoll auch geschäftliche Fragestellungen. 

Die Organisationsaufstellung hilft, problematische Situationen in Teams oder ganzen Abteilungen zu lösen. Für viele Menschen hat der Beruf einen grossen Stellenwert und ist für das ganze Leben wichtig. So beeinflusst die Arbeit auch die Beziehungen in der Familie und im Umfeld. Wenn ein Unternehmen kränkelt, Projekte immer wieder scheitern oder die Mitarbeiter zunehmend unzufrieden werden, dann liegt das sehr oft am Zwischenmenschlichen und an dem "nicht Einhalten der Ordnung". Wenn wir nicht an unserem Platz sind, sind wir "ver-rückt".

Ein Unternehmen oder eine Organisation ist eine Gemeinschaft mit Humanstrategien, Wertvorstellungen, Gewissen und Mustern. Ein Unternehmen funktioniert ähnlich wie eine Familie, jeder ist in seiner Rolle. Gleichzeitig ist jeder einzelne der Schöpfer seiner eigenen Realität. 

Durch eine Organisationsaufstellung werden die Spannungen, Konflikte und energieraubenden Verbindungen innerhalb einer Organisation oder eines Teams sichtbar. Verletzungen aber auch das vorhandene Potential werden dadurch bewusst, so dass neue Lösungen, Strukturen, Werte, Ideen und eine gemeinsame Vision oder Neuausrichtung entstehen kann.


Was genau passiert bei einer Organisationsaufstellung

Als Erstes braucht es zwei Mitwirkende, den Aufstellungsleiter und den Initianten/Auftraggeber. Der Initiant möchte gerne Erkenntnisse darüber gewinnen, wie sich die Strukturen und Beziehungen in seiner Organisation in seinem System aktuell darstellen. 

In einem Raum werden Menschen - sogenannte Modelle - als die Elemente im Raum "aufgestellt", die das jeweilige Thema oder Anliegen symbolisieren. (z.B. das Unternehmen, der Inhaber, die Abteilungsleiter, Mitarbeiter, Kunden, Produkte, Ziele etc.). Der Initiant erhält so eine Sicht von aussen auf sein Thema, kann es besser verstehen und klarere Lösungswege erarbeiten. Für Modelle/Stellvertreter ist es am sinnvollsten, Teilnehmer zu wählen, die nicht in diesem Unternehmen arbeiten oder anderweitig verbunden sind. 

Als Erstes ist es die Aufgabe zu erkennen, welche Beziehungen und Dynamiken gestört oder in Ordnung sind bzw. um welche Art von Störungen es sich handelt. 

Als Zweites ist es die Aufgabe eine Lösung zu finden. Das Austesten von Lösungswegen hilft zu erkennen, welche Lösungswege welche Auswirkungen beinhalten. Dadurch zeigt sich ein deutlicher Entwicklungsimpuls für die Organisation.

Eine Systemische Organisationsaufstellung betrachtet immer das "System". Es befasst sich weniger mit der Psychologie der Personen. Der Begriff "System" beinhaltet alle zum Unternehmen gehörenden Organisationseinheiten, Themen und Beziehungen wie zum Beispiel: 

  • Gesamtes Unternehmen oder Tochtergesellschaften
  • Organisationseinheit (Team, Abteilung, Bereich)
  • Schnittstellen
  • Inhaber und Aktionäre
  • Visionen, Mission, Ziele und Strategien können genauer betrachtet werden
  • Lieferanten- und Kundenbeziehungen
  • Entscheidungskonflikte und anderer Konflikte
  • Gremien wie z.B. Betriebsrat, Aufsichtsrat
  • Bei Vereinen oder Parteien: Mitglieder, Wähler
  • Bei Schulen: Schüler, Eltern, Lehrer
  • Bei Stiftungen: Stiftungsgremien, Angestellte, Stiftungszweck und -empfänger


Beispiel Ablauf einer Organisationsaufstellung

  1. Vorbesprechung mit mir als Aufstellungsleiterin und Dir als Initiant. Zusammen erarbeiten wir Dein Anliegen. Worum geht es? Was soll herausgefunden werden? Was ist das Ziel (ggf. Rahmenbedingungen festlegen), Wo liegen die Ressourcen? 
  2. Die aufzustellenden Elemente werden ausgewählt: z.B. das Unternehmen, Inhaber, Abteilungsleiter, Mitarbeiter, Kunden, Produkte, Ziele, Konfliktthemen, Hindernisse.
  3. Die Modelle/Teilnehmer werden nun einer nach dem anderen im Raum aufgestellt, wobei es nicht wichtig ist, ob die Modelle/Teilnehmer das Thema oder die Organisation kennen. Im Gegenteil, es empfiehlt sich Modelle/Teilnehmer zu nehmen, die nicht mit dem Unternehmen verbunden sind. 
  4. Ich befrage nun die Modelle/Teilnehmer nach ihren Wahrnehmungen. Dadurch erhalte ich als Aufstellungsleiterin sowie Du als Initiant einen Einblick in die IST-Situation. Es wird Dich erstaunen wie authentisch die Modelle/Teilnehmer ihr Empfinden für das aufgestellte Element wiedergeben. 
  5. Du als Initiant reflektierst, was Du wahrnimmst, wie Du die Aufstellung der Elemente verstehst. Was war Dir bereits bekannt, was wird durch die Aufstellung deutlicher.
  6. Der IST-Zustand wird dokumentiert (Foto oder auf einem Blatt Papier)
  7. Durch den verbalen Austausch mit den Modellen/Teilnehmern und Dir als Initiant sowie das Umstellen der Modelle/Teilnehmer näherst Du Dich einem Lösungsbild. Es können so lange verschiedene Lösungswege ausprobiert werden, bis eine Lösung gefunden wird.   
  8. Wurde ein Lösungsbild gefunden, welches für Dich als Initianten am wirksamsten erscheint, stellst Du Dich an die Stelle desjenigen, der Dich repräsentiert hat. Das Lösungsbild zeigt Dir deutlich auf, was zu ändern ist, um Dein Anliegen zu verstehen und ggf. umzusetzen. 
  9. Die SOLL-Situation wird wieder dokumentiert (Foto oder auf einem Blatt Papier).
  10. Nach ca. 2 Monaten besprechen wir zusammen bei einem Treffen die Fortschritte


Eine Organisationsaufstellung kann auch in Form eines Einzelsettings durchgeführt werden.

Kosten: Diese werden individuell, nach Aufwand berechnet.  


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